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Im März 1930 trafen sich im Lokal Müller
23 fußballbegeisterte junge Männer und gründeten den SV Hoof. Die
Gründungsmitglieder waren Karl Cullmann, Otto Gerhart, Ludwig Fell I,
Walter Müller, Reinhard Kraushaar, Adolf Kraushaar, Reinhard Gerhart,
Adolf Drumm, Otto Geis, Heinrich Holzapfel, Albert Gerhart, Albert Stuber,
Gottlieb Fell, Karl Schneider, Albert Schneider, Alois Markgraf, Eugen
Stoll, Otto Ritter, Adolf Ritter, Karl Kraushaar, Adam Gilcher, Eugen
Seyler, Heinrich Stuber. Nach dem 2. Weltkrieg traf man sich im Februar 1946 erneut im Gasthaus Müller, um die Arbeit des Sportvereins wieder aufzunehmen. Ab 1931 bestritt man die ersten Punktspiele auf den „Daxlöchern“, nachdem bis dahin in der Dörrwiese gespielt worden war. Danach wechselte man ins Tal auf die „Rohremer“. Nach zähem Ringen mit der Gemeinde wurde dem jungen Verein schließlich der Sportplatz am Hasenwald zur Verfügung gestellt. Dieser wurde später von der Behörde für zu klein befunden. Dadurch wurde der fünfte und wohl auch letzte Umzug des SV Hoof auf den Puhl notwendig. 1953 wurde das Spielfeld dank der freiwilligen Eigenleistung der Mitglieder, die ca. 4000 Arbeitsstunden erbrachten, fertiggestellt. 20 Jahre später wurde das Sportheim mit Umkleidekabinen und einem Aufenthaltsraum eingeweiht. Im Jahr 1982 wurde das Sportheim erweitert, die Flutlichtanlage wurde 1989 von 4 auf 6 Masten aufgerüstet. Seither hat sich das äußere Erscheinungsbild des Sportheims kaum geändert. Der Verein hat in den 90er Jahren in Eigenleistung die veraltete Heizungsanlage sowie teilweise die Inneneinrichtung erneuert. Der Sportheimvorplatz wurde eingeebnet und gepflastert. Als nächster Schritt steht ein weiterer Anbau bevor, in dem ein Jugendraum, eine Verkaufsstelle sowie ein Lagerraum untergebracht werden sollen. Erste Arbeiten sowie die erforderlichen Planungen sind bereits erfolgt. Im Jahr 1946 wurde die Abteilung Theater gegründet. Diese konnte bei ihren Proben und Aufführungen im Saale Gerhart die Bühnen und Kulissen des ehemaligen Theatervereins, der nach dem Krieg nicht mehr aktiv wurde, nutzen. Über 2 Jahrzehnte lang begeisterten die Laienschauspieler des SV Hoof ihre Zuschauer. Im Fußballbereich wurde im Jahr 1952 die erste Meisterschaft der Kreisklasse II, Gruppe St. Wendel errungen. Weitere Meisterschaften folgten 1965 und 1975, sowie 1983 der Aufstieg in die Kreisliga A Schaumberg, in der die 1. Mannschaft 20 Jahre spielte. Neben dem aktiven Spielbetrieb treten von Anfang an auch Kinder und Jugendliche in der Abteilung Jugend gegen das runde Leder. Seit 1965 besteht die Abteilung Alte Herren. Zwar waren auch schon vorher Seniorenspiele ausgetragen worden, jedoch datiert aus diesem Jahr der erste komplette Saisonspielplan. 1967 wurde die Abteilung Handball gegründet, die bis zum Jahr 1976 im Winter an der Hallen- und im Sommer an der Feldmeisterschaft teilnahm. Die Handballerinnen errangen zahlreiche Meistertitel, darunter 5 Landesmeisterschaften. Lange Jahre waren die Damen in der höchsten saarländischen Spielklasse, der Oberliga, vertreten. Auch eine Gymnastikabteilung wurde 1968 ins Leben gerufen. 1978 kehrte sie, nachdem sie vorübergehend den Verein verlassen hatte, als Turnabteilung wieder zurück. Die Abteilung Leichtathletik bestand größtenteils aus Schülerinnen und Schülern, die meist auch in andern Sparten aktiv waren. Neben internen Meisterschaften erfolgte hier die Abnahme des Sportabzeichens sowie die Teilnahme an Wettbewerben. Die Abteilungen Theater, Gymnastik/Turnen und Leichtathletik bestehen heute nicht mehr. Die Abteilung Handball stellte mit Ende der abgelaufenen Saison ihren Spielbetrieb ein. Um das langfristige Überleben der Abteilungen Fußball und Jugend zu sichern, wurde 1998 die Spielgemeinschaft mit dem SV Osterbrücken gegründet. Ein neues Standbein des SV Hoof könnte der Boule-Sport werden, der seit 1999 zum Sportfestprogramm gehört. |